2026-09-10
Im Automobilbau und in Spritzlackierbetrieben ist Verdünner (eine flüchtige Mischung aus Toluol, Xylol, Aceton und Estern) zum Spülen von Spritzpistolen und Flüssigkeitsleitungen unerlässlich. Allerdings weist der bei der Reinigung anfallende verbrauchte Verdünner einen niedrigen Flammpunkt, eine extreme Flüchtigkeit und eine hohe Konzentration an Harz- und Pigmentrückständen auf.
Die Lagerung von verbrauchtem Verdünnungsmittel in offenen Behältern birgt erhebliche Gefahren für die Ansammlung von Dämpfen, was zu einem erhöhten Brandrisiko und einem erhöhten Druck bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften führt. Folglich UmsetzungExplosionsgeschützte In-situ-LösungsmittelrückgewinnungsgeräteDie Reinigung verbrauchter Verdünnungsmittel vor Ort ist in modernen Lackieranlagen zu einer standardisierten Betriebspraxis geworden.
Spritzkabinen und Bereiche, in denen mit Lösungsmitteln umgegangen wird, werden als Gefahrenbereiche eingestuft (z. B. Zone 1 oder Klasse I, Div. 1). Standardheizgeräte können in diesen Bereichen nicht eingesetzt werden. Bei der Auswahl der Ausrüstung müssen eine zertifizierte explosionssichere Konstruktion und ein physikalisches Isolationsdesign im Vordergrund stehen.
Konforme, explosionssichere Lösungsmittelrecycler müssen mehrere grundlegende technische Sicherheitsmaßnahmen umfassen:
Neben dem elektrischen Explosionsschutz sind auch die thermische Stabilität und die Drucküberwachung während der Destillation von entscheidender Bedeutung. Das Kochen flüchtiger Gemische erfordert eine präzise Parametersteuerung:
Der Umgang mit verbrauchtem Verdünner sollte eine Lackiererei niemals einem Brandrisiko aussetzen. Durch den Einsatz zertifizierter explosionsgeschützter Destillationseinheiten, die nach industriellen Sicherheitsstandards (z. B. GB 3836.15-2000) gebaut und mit UHT-Schutz und Kühlgrenzen von 50 °C ausgestattet sind, können Bediener sauberes Lösungsmittel sicher vor Ort zurückgewinnen.
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