2026-10-22
In der biopharmazeutischen Forschung und Entwicklung im Upstream-Bereich und bei der Optimierung mikrobieller Bioprozesse ist die Etablierung hoch reproduzierbarer Kultivierungsprotokolle entscheidend für die Generierung zuverlässiger wissenschaftlicher Daten und die Ermöglichung einer erfolgreichen Skalierung. Während langer Fermentationsläufe erfordern jedoch unterschiedliche physiologische Phasen (wie exponentielles Zellwachstum im Gegensatz zur Zielproteinexpression) unterschiedliche Temperatur- und pH-Sollwerte.
Traditionell erforderte die Verwaltung dieser mehrstufigen Verschiebungen, dass Bediener die Sollwerte des Reglers zu geplanten Zeitintervallen manuell aktualisierten. Diese Abhängigkeit von ständiger manueller Überwachung führt zu betrieblicher Variabilität und erhöht das Risiko von Prozessdrift. Verzögerte Anpassungen – insbesondere während unbeaufsichtigter Nachtschichten – können Stoffwechselwege verändern, die Chargenkonsistenz zerstören und kostspielige Lauffehler verursachen. Folglich ist die Bewertung der automatisierten Rezeptverwaltungs- und Zeitprofilausführungsfähigkeiten eines Bioreaktors zu einem zentralen Maßstab für die Gerätesauswahl geworden.
Um komplexe mehrphasige Fermentationsprotokolle ohne manuelle Eingriffe zu handhaben, integriert moderne Bioreaktor-Steuerungssoftware eine flexible Logik für das Rezeptplanmanagement:
Bei der Auswahl von Labor-Benchtop-Bioreaktoren für die Bioprozessentwicklung und die Validierung der Skalierung sollten Prozessingenieure die folgenden Kriterien für die Softwareautomatisierung prüfen:
Senden Sie Ihre Anfrage direkt an uns