2026-09-14
Im Flexo-, Tief- und Offset-Verpackungsdruck werden routinemäßig Waschlösungsmittel (Presswaschmittel, Walzenreiniger, Ethylacetat und IPA) zum Spülen von Farbwalzen, Behältern und Sprühgeräten verwendet. Die resultierenden Abfallströme enthalten schwere Mengen an Harzen, Pigmenten, Bindemitteln und Ölrückständen.
Da verbrauchte Druckwaschanlagen niedrige Flammpunkte und eine hohe Flüchtigkeit aufweisen, birgt die Lagerung von Abfallfässern in Drucksälen erhebliche Gefahren für die Ansammlung von Dämpfen und stellt eine erhebliche Belastung für die Einhaltung von Umweltauflagen dar. Steigende Kosten für den Transport gefährlicher Abfälle erhöhen die Betriebskosten im Drucksaal weiter. Die Implementierung von Destillations- und Kühlrückgewinnungssystemen vor Ort zur Reinigung von Abfallflüssigkeiten ist daher zu einer Standardstrategie zur Kostenreduzierung und Einhaltung der Sicherheitsvorschriften geworden.
Waschlösungsmittel für Druckmaschinen bestehen häufig aus organischen Lösungsmitteln mit unterschiedlichen Siedepunkten. Beim herkömmlichen Erhitzen auf eine einzige Temperatur besteht die Gefahr eines explosionsartigen Siedens, wodurch Tintenpigmente und Bindemittel in die Kondensatleitungen gelangen und das recycelte Lösungsmittel trübe oder verfärbt wird.
Die Verwendung indirekter thermischer Heizung mit unabhängiger Temperatur- und Zeitsteuerung in 6 Abschnitten ermöglicht eine schrittweise Verdampfung und Kühlkondensation basierend auf den Siedepunkten der Komponenten:
Drucksäle und Plattenreinigungsbereiche gelten als Gefahrenbereiche und erfordern eine vollständig explosionsgeschützte Konstruktion der Maschine (gemäß den Standards GB 3836.15-2000). Die Systemsicherheit wird durch standardisierte thermische und betriebliche Sicherheitsgrenzwerte gewährleistet:
Der Umgang mit verbrauchten Waschlösungsmitteln im Drucksaal sollte niemals dazu führen, dass eine Druckerei einer Brandgefahr ausgesetzt wird. Durch den Einsatz zertifizierter explosionsgeschützter Destillationseinheiten mit 6-teiliger Temperaturregelung und redundanten thermischen Grenzwerten (z. B. UHT- und 50-°C-Kondensationsstopps) können Druckereien Abfalllösungsmittel sicher vor Ort reinigen. Dadurch werden Gefahren durch gefährliche Dämpfe beseitigt und gleichzeitig ein nachhaltiges, geschlossenes Ressourcenmanagement etabliert.
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